Alleinerziehende

Alleinerziehende sind Elternteile, die minderjährige Kinder ohne Partner großziehen. Die Kinder leben bei nur einem Elternteil, in 90 % der Fälle ist dies die Mutter. Alleinerziehende Väter betreuen meist ältere Kinder. Der Elternteil mit dem die Kinder nicht in einem Haushalt zusammenleben ist dem Partner und den Kindern gegenüber unterhaltspflichtig. Kann er dies nicht leisten, bekommt die Mutter oder der Vater Unterhaltsvorschuß vom Staat bis die Kinder 12 Jahre alt sind. Neben finanziellen Problemen leiden Alleinerziehende häufig auch unter seelischen Schwierigkeiten, die sich wechselseitig verstärken. Sie haben im Vergleich mit verheirateten Frauen doppelt so häufig Angst vor der Zukunft, leiden unter Überforderung und unter geringem Selbstwertgefühl und machen sich Sorgen um die Erziehung der Kinder. Die Armutsgefahr ist für alleinerziehende Frauen am größten, ca. 40 % der alleinerziehenden Mütter leben mit ihren Kinder von Arbeitslosengeld 2 auch Hartz 4 genannt.